Ein Desktop-Synthesizer muss sich auch ohne angeschlossene Tastatur direkt spielen lassen. Der ASM Hydrasynth Desktop verbindet dafür 24 anschlag- und druckempfindliche Pads mit einem achtstimmigen Klangerzeuger, der sich per MIDI oder CV/Gate in ein bestehendes Setup einbinden lässt. Mit den beiliegenden Rackohren kannst Du das Gerät außerdem in ein 19-Zoll-Rack montieren.
Drei Oszillatoren bilden die Klangbasis. Jeder greift auf 219 Wellenformen zu; bei Oszillator 1 und 2 kannst Du jeweils acht Wellen zu einer eigenen Wavetable zusammenstellen und per WaveScan überblenden. Die vier Mutatoren bearbeiten das Signal unter anderem mit FM, Hard Sync, verschiedenen Pulsweitenmodulationen, Harmonic Sweep und PhazDiff. So kombinierst Du Wavetable-, FM- und subtraktive Klangerzeugung innerhalb eines Patches.
Im Mixer regelst Du die Pegel und Stereopositionen der drei Oszillatoren, des Rauschgenerators und des Ringmodulators getrennt. Anschließend bestimmst Du, wie die Klangquellen auf die beiden Filter verteilt werden. Filter 1 bietet 16 Modelle, darunter Ladder-, MS-20-, Tiefpass-Gate- und Vocal-Filter; Filter 2 ist ein variabler Tiefpass-, Bandpass- und Hochpassfilter. Beide lassen sich in Reihe oder parallel routen.
Für die Klangbewegung stehen fünf LFOs und fünf sechsstufige Hüllkurven bereit. Die LFOs bieten zehn feste Wellenformen sowie einen Step-Modus mit bis zu 64 Schritten. Bei den Hüllkurven kannst Du Delay, Attack, Hold, Decay, Sustain und Release einstellen, die Zeitwerte zum Tempo synchronisieren und die Abschnitte Attack, Hold und Decay wiederholen lassen. Eine Modulationsmatrix mit 32 Slots verbindet Quellen und Ziele; acht Makros können jeweils bis zu acht Ziele steuern.
Der Arpeggiator bietet acht Spielmodi, darunter Akkord- und Phrasenmodus, sowie 64 gespeicherte Phrasen. Ergänzend kannst Du mit dem Ribbon-Controller zwischen Pitch-Bend-, Modulations- und Theremin-Modus wechseln. Für die Klangbearbeitung stehen acht Insert-Effekte bereit, darunter Chorus, Phaser, Lo-Fi, Tremolo, EQ, Kompressor, Delay und Reverb. Delay und Reverb bieten mehrere Varianten; der Arpeggiator und die Effektparameter lassen sich ebenfalls in die Modulation einbeziehen.
Über USB sendet und empfängt das Gerät MIDI; klassische MIDI-Buchsen sind als In, Out und Thru ausgeführt. CV/Gate-Anschlüsse unterstützen mehrere Spannungs- und Triggerstandards, dazu kommen Modulationsein- und -ausgänge sowie ein Clock-Ausgang. Zwei Hydrasynths lassen sich im Voice-Overflow-Modus koppeln, um die Polyphonie zu erweitern. Ausgewogene Stereoausgänge, ein Kopfhöreranschluss sowie Eingänge für Sustain- und Expression-Pedal ergänzen die Anschlüsse.
Der Synthesizer eignet sich für Sounddesign und Performance am Desktop ebenso wie für die Rackmontage. Die druckempfindlichen Pads erlauben das direkte Einspielen, während MIDI, CV/Gate und die umfangreiche Modulation die Einbindung in Keyboard-, Studio- und Modular-Setups unterstützen.
Features ASM Hydrasynth Desktop
- Achtstimmiger Desktop-Synthesizer für Sounddesign, Studio und Live-Performance
- 24 anschlag- und druckempfindliche RGB-Pads mit wählbaren Velocity- und Aftertouch-Kurven
- Drei Oszillatoren mit jeweils 219 Wellenformen; Oszillatoren 1 und 2 mit WaveScan und frei zusammenstellbaren Wavetables
- Vier Mutatoren mit FM, WavStack, Hard Sync, drei PWM-Verfahren, Harmonic Sweep und PhazDiff
- Mixer mit unabhängiger Pegel- und Panorama-Regelung für drei Oszillatoren, Rauschen und Ringmodulator
- Zwei Filter mit Routing in Reihe oder parallel; Filter 1 mit 16 Modellen und Filter 2 als variabler LPF-BPF-HPF- beziehungsweise LPF-Notch-HPF-Filter
- Fünf LFOs mit zehn festen Wellenformen, Step-Modus bis 64 Schritte, Synchronisation und One-Shot-Modi
- Fünf sechsstufige DAHDSR-Hüllkurven mit Delay, Hold, Looping und temposynchroner Einstellung
- 32-Slot-Modulationsmatrix mit 35 Quellen und 191 Zielen
- Acht Makro-Regler mit Tasten zur Steuerung von jeweils bis zu acht Zielen
- Arpeggiator mit acht Modi, 64 Phrasen, einstellbarer Länge, Swing, Ratchet und Chance-Funktion
- Ribbon-Controller mit Pitch-Bend-, Mod-Only- und Theremin-Modus
- Acht Insert-Effekte, darunter Chorus, Flanger, Rotary, Phaser, Lo-Fi, Tremolo, EQ, Kompressor, Delay und Reverb
- CV/Gate- und Modulationsanschlüsse sowie Clock-Ausgang für die Integration mit Modular- und Semimodularsystemen
- USB-MIDI sowie MIDI In, Out und Thru; Voice-Overflow-Modus zur Verbindung mit einem zweiten Hydrasynth
- Speicher mit acht Bänken à 128 Patches und Favoriten-Auswahl
- Rackohren für den Einbau in ein 19-Zoll-Rack im 5-HE-Format
Technische Daten
- Polyphonie8 Stimmen
- Oszillatoren3 pro Stimme
- Wellenformen219 pro Oszillator
- Mutatoren4
- Filtermodelle Filter 116
- LFOs5 pro Stimme
- LFO-Wellenformen10 feste Wellenformen und Step-Modus
- Step-ModusBis zu 64 Schritte
- Hüllkurven5 pro Stimme | DAHDSR
- Modulationsmatrix32 Slots | 35 Quellen | 191 Ziele
- Makros8 | bis zu 8 Ziele je Makro
- Arpeggiator8 Modi | 64 Phrasen
- Effekte8 Insert-Effekte
- Patch-Speicher8 Bänke à 128 Patches | 256 Werkspatches
- CV/GateEin- und Ausgänge | mehrere CV/Gate-Standards
- ClockAusgang
- Bedienelemente8 hochauflösende Encoder mit LED-Ringen
- USBUSB-MIDI In/Out
- MIDIIn/Out/Thru
- AudioausgängeStereo, analog, symmetrisch
- Kopfhöreranschluss6,35 mm | Impedanz 16–75 Ohm
- PedalanschlüsseSustain | Expression
- Gewicht3,6 kg
- Abmessungen (B x T x H)440 x 223 x 70 mm
| Anzahl der Tasten: | Keine |
|---|---|
| Klangerzeugung: | Virtuell Analog |
| Midi-Ausgänge: | 1x Midi out |
| Midi-Eingänge: | 1x Midi in 1x Midi Trough |
| Multitimbral: | Nein |
| Polyphonie: | 6-10 |
| Sequencer integriert?: | Nein |




